Trockensiebung

Beschreibung des Verfahrens
Bei der trockenen Klassierung wird das Material einer Siebmaschine aufgegeben und in zwei oder mehrere Fraktionen zerlegt. Nach der Siebklassierung können die Grobfrak- tionen, die in der Regel weniger Schadstoffe enthalten als feinkörnige Bestandteile, dem Baustoffrecycling zugeführt werden. Die schadstoffhaltigen Feinfraktionen werden im Zementwerk verwertet oder auf eine geeignete Deponie verbracht oder anderweitig behandelt.

 

Die Effektivität der Trockensiebung hängt in erster Linie vom Wassergehalt des zu siebenden Materials ab und kann nur bei trockenen, grobkörnigen und rieselfähigen Materialien effizient eingesetzt werden. Ab einem Wassergehalt von > 5% ist aufgrund von Anbackungen und Blockieren der Siebbeläge in der Regel keine zufriedenstellende Klassierung mehr möglich.


Schadstoffe
Das Verfahren ist sowohl für organische (Mineralöle, PAK) als auch für anorganische Schadstoffe (Schwermetalle) geeignet. Da jedoch die Abreicherungsfaktoren relativ gering sind, sind nur Materialien mit geringen Verunreinigungen geeignet. Nur Kontaminationen bis ca. zum 3-fachen T-Wert sind verarbeitbar, um Produkte mit T-Qualität zu erhalten.

 

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